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03.02.2012, 13:48

Eiskalte Präsentation des VJM05

Force India: Entenschnabel für Hülkenberg

Nico Hülkenberg hat als erster der fünf deutschen Formel-1-Piloten sein Auto für die kommende Saison vorgestellt. Bei minus zwei Grad in der Boxengasse von Silverstone präsentierte der 24-Jährige gemeinsam mit Teamkollege Paul di Resta den Force India VJM05.

Neues Fahrerpaar mit neuem Boliden: Nico Hülkenberg (re.) und Paul di Resta vor dem Force India VJM05.
Neues Fahrerpaar mit neuem Boliden: Nico Hülkenberg (re.) und Paul di Resta vor dem Force India VJM05.
© picture allianceZoomansicht

Hülkenberg gibt in der neuen Saison für Force India sein Comeback nach einjähriger Teilzeitarbeit. "Mein Ziel ist es, mich in der Formel 1 zu etablieren. Ich will auch 2013 ein Stammcockpit haben", sagte der 24-Jährige: "Ich muss vielleicht ein bisschen den Rost abpolieren, aber ich gehe entspannt und locker in die Saison."

Hülkenberg ist nach einem Jahr als Testpilot bei Force India zum Stammfahrer aufgestiegen und löst damit Landsmann Adrian Sutil ab.

Ein Lob in höchsten Tönen gibt es von Teamchef Vijay Mallya: "Für uns war er der Aufsteiger des Jahres 2010, und wir haben ihn in der vergangenen Saison ausgebildet", sagte der indische Geschäftsmann: "Obwohl er nur eine begrenzte Zeit im Auto saß, hat er uns so überzeugt, dass wir ihm einen Platz reserviert haben."

Nach seiner Debütsaison 2010 bei Williams hatte Hülkenberg trotz einer Sensations-Pole in Brasilien sein Cockpit verloren.

Wie schon bei Caterham (ehedem Lotus) und Ferrari kommt auch der neue Force India mit einer gewöhnungsbedürftigen Nase daher. Durch den markanten Höcker auf der Höhe der Vorderräder erinnert die Wagenspitze an einen Entenschnabel. Angetrieben wird das Auto wie im Vorjahr von einem Mercedes-Motor.

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Nach den Rängen neun, sieben und sechs in den vergangenen drei Jahren will Force India diesmal den fünften Platz in der Teamwertung erobern. "Wir sind deutlich besser aufgestellt als vor einem Jahr", sagte der Technische Direktor Andrew Green. Vor allem von der Zusammenarbeit mit McLaren, deren Simulator das Team nutzen darf, wird ein weiterer Leistungssprung erwartet. Di Resta warnt jedoch vor Träumereien: "Wir dürfen uns nichts vormachen. Ein Podestergebnis stellt nach wie vor eine sehr große Herausforderung dar. Wir sind halt ein Mittelfeld-Team", sagte der Schotte.

03.02.12
 
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