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16.02.2012, 08:09

Boston und Vancouver siegreich

Seidenberg in der Spur, Panthers desaströs

Der Meister ist wieder in der Spur: Die Boston Bruins gewannen ihr Mittwoch-Spiel gegen die Montreal Canadiens mit 4:3 im Penaltyschießen und sind weiter Zweiter im Osten hinter den New York Rangers. Für die Florida Panthers setzte es derweil eine happige 2:6-Heimschlappe gegen die Ottawa Senators, Goc & Co. sind dennoch weiter Erster im Südosten. Im Westen rückte Vize Vancouver durch ein 3:1 über Colorado an Spitzenreiter Detroit heran.

Dennis Seidenberg und die Boston Bruins bremsten die formstarken Montreal Canadiens um Mathieu Darche aus.
Hart am Mann: Dennis Seidenberg und die Boston Bruins bremsten die formstarken Montreal Canadiens um Mathieu Darche aus.
© Getty ImagesZoomansicht

Boston gegen Montreal, Duell zweier Erzrivalen mit Tradition. Diesmal empfingen die Kanadier den Meister in eigener Halle - und es war wieder ein enges Kräftemessen, das seinen Sieger erst im Shootout fand. Bruins-Jungstar Tyler Seguin entschie das Spiel mit seinem verwandelten Penaltyschuss gegen Schlussmann Carey Price, Boston zog den Kopf noch einmal aus der Schlinge. Der NHL-Champion hatte zuvor im dritten Drittel einen Zwei-Tore-Vorsprung gegen die formstarken "Habs" verspielt.

Bostons Schlussmann Tim Thomas hielt in der Lotterie gegen Rene Bourque, Max Pacioretty und Lars Eller; unter dem Strich stand schon der 24. Sieg für den Routinier, der während des Spiels 26 Saves eingesammelt hatte.

"Wir haben heute etwas mehr Leidenschaft gezeigt als zuletzt", sagte Thomas, der im fünften Shootout in dieser Spielzeit die Nerven behielt und gewann.

Etwas mehr Leidenschaft ist zu Beginn einer sechs Spiele währenden Auswärtsreise auch nötig, nachdem Boston, für das Dennis Seidenberg im ersten Drittel gleich zweimal auf die Strafbank musste, zuvor nur zwei der letzten sechs Spiele gewinnen konnte und die Rangers im Klassement ziehen lassen musste. Montreal verlor zum zweiten Mal in Folge nach zuvor vier Siegen, die Canadiens sind als Zwölfter im Osten weiterhin außerhalb der Play-off-Ränge zu finden.

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Ottawa spielt gern in Florida

Zu den Top 8 im Osten gehören weiterhin die Florida Panthers, auch wenn diese eine bittere 2:6-Heimpleite gegen die Ottawa Senators schlucken mussten. Die Raubkatzen sind Lieblingsgegner der Kanadier, die zum neunten Mal in Folge gegen Florida gewinnen konnten.

Ihr Goalie Craig Anderson (42 Paraden) legte den Grundstein, sechs verschiedene Senatoren trafen ins Netz, wobei Jim O'Brien sein erstes NHL-Tor gelang. Milan Michalek kennt das Gefühl eines NHL-Treffers, er jubelte schon zum 25. Mal. Marcel Goc blieb bei den Hausherren ohne Scorerpunkt. Mit 65 Punkten sind die Panthers weiter Erster im Südosten, Dritter im Osten und vier Punkte vor dem Gruppenverfolger Washington zu finden, der Conference-übergreifend auf Rang neun rangiert.

Kleiner Trost für Florida: Zwar waren sechs Gegentore zu Hause Höchstwert in dieser Saison, doch auch die 44 abgefeuerten Schüsse sind in dieser Spielzeit von der Mannschaft aus Sunrise bislang nicht erreicht worden.

Im Westen halten die Vancouver Canucks (78) weiter Schritt mit Rekordmannschaft Detroit Red Wings (80). Die Wings hatten am Dienstag ihren 21. Heimsieg in Folge gefeiert. Die Canucks gewannen gegen die Colorado Avalanche mit 3:1. Jannik Hansen stellte sechs Minuten vor Schluss mit dem 2:1 die Weichen. Alexander Sulzer stand nicht im Aufgebot.


NHL, Mittwoch, 15. Februar

Pittsburgh Penguins - Anaheim Ducks 1:2, Montreal Canadiens - Boston Bruins 3:4 n.P., Florida Panthers - Ottawa Senators 2:6, Edmonton Oilers - Toronto Maple Leafs 3:4 n.V., Vancouver Canucks - Colorado Avalanche 3:1

16.02.12
 
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